Gate-News-Meldung, 17. April — Laut Reuters haben US-Beamte mehreren europäischen Verbündeten mitgeteilt, dass zuvor abgeschlossene Verträge über Waffenlieferungen wahrscheinlich verzögert werden, weil die laufende Inanspruchnahme von US-Arsenalen durch den Iran-Konflikt andauert. Zu den Ländern, die voraussichtlich betroffen sein werden, gehören die Staaten der baltischen Region und Skandinavien.
Die verzögerten Waffen umfassen verschiedene Arten von Munition, sowohl für offensive als auch für defensive Zwecke. US-Beamte erklärten, diese Waffen seien für Einsätze im Nahen Osten erforderlich, und kritisierten europäische Länder dafür, dass sie es versäumt hätten, die USA und Israel dabei zu unterstützen, die Straße von Hormus zu sichern.
Das Weiße Haus, das Pentagon und das Außenministerium haben auf Anfragen nach einer Stellungnahme zu dem Thema zunächst nicht reagiert.