World ID integriert Zoom und Tinder und stärkt die KI-gestützte Identitätsverifizierung

Das von OpenAI-CEO Sam Altman gemeinsam mitgegründete Iris-Scan-Projekt „World“ hat kürzlich ein bedeutendes Update angekündigt. World ID wird mehrere Plattformen wie Zoom, Tinder, DocuSign, Shopify und mehr in die Verifizierung echter Nutzer integrieren. Derzeit verfügt das World-Netzwerk weltweit über 18.000.000 verifizierte Nutzer in 160 Ländern; das technische Upgrade soll den gestiegenen Verifizierungsbedarf im Zuge der stark wachsenden Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz adressieren.

World-ID-Technologiearchitektur erweitert um kontounabhängige Verifizierungssysteme

Der Fokus des Updates von World liegt auf einem Architekturwechsel im World-ID-Protokoll. World erweitert die bislang nur an digitale Geldbörsen gebundene Verifizierungsmethode, indem die Signatur-Architektur beim Kontologin mit einbezogen wird. Diese technische Änderung soll es Nutzern in einer Online-Umgebung intuitiver ermöglichen, ihre Identität als echte Person nachzuweisen. Früher verifizierte World ID physische Merkmale, indem Orb-Hardwaregeräte das Irisbild scannen; inzwischen wird sie schrittweise auf plattformübergreifende, vielfältige Verifizierungen ausgeweitet und etabliert einen universellen Identitätsstandard für viele Anwendungsszenarien.

Zoom integriert Deep Face zur Abwehr von Deepfakes

Zoom integriert die Deep-Face-Antifake-Technologie in Online-Meetings. Die neue World-ID-Architektur bietet über ein dreistufiges Matching eine Vertrauensgrundlage mit Hardware-Unterstützung: Die erste Verifizierung erfolgt, wenn Teilnehmende während der Verifizierung auf Orb ein verschlüsseltes Signaturbild aufnehmen; die zweite Verifizierung ist ein Selfie zur Echtzeit-Gesichtsverifizierung, das auf dem Gerät aufgenommen wird; die dritte Verifizierung ist das Live-Video, das andere Teilnehmende auf ihrem Bildschirm sehen. Wenn alle drei Punkte übereinstimmen, kann man die Person in dem Videogespräch sehr zuverlässig als echt bestätigen. Diese Technologie analysiert nur das Video, nicht den Ton.

DocuSign führt World ID zur Unterzeichnung von Dokumenten ein

DocuSign arbeitet mit World zusammen, um die Verifizierung echter Personen in ein Dokumenten-„Signaturmodell“ einzubringen. Mithilfe von World ID kann der Unterzeichner seine bestimmten Eigenschaften bestätigen und nachweisen, dass er ein Mensch und kein Roboter ist. Unabhängig davon, ob die Ausführung direkt oder delegiert erfolgt, ist sie bis zu einem verifizierten echten Menschen nachvollziehbar.

Tinder: Konto-Verifizierung mit World ID erhält fünf kostenlose Promos

World ID und der Mutterkonzern von Tinder, Match Group, weiten die Zusammenarbeit aus. Tinder-Nutzerkonten, die über World ID verifiziert wurden, erhalten auf ihrem Profil eine exklusive Abzeichen sowie fünf kostenlose Boost-Funktionen, sodass sie unter vielen Nutzern herausstechen können. Die Zusammenarbeit zwischen World ID und Match Group kann viele weitere Verbraucher mit der Technologie erreichen, darunter Razer; das Unternehmen verbindet gerade Razer ID mit der World-ID-Verifizierung.

Einsatz gegen Roboter-Händler und Eingriffe in das Ticket-Vorverkaufssystem

Im Bereich von Anwendungsszenarien für Kultur- und Veranstaltungstickets kann das Concert-Kit-Tool Tickets für echte Nutzer vorhalten, die die Identitätsverifizierung abgeschlossen haben. Mithilfe eines verbindlichen „Human-Proof“-Verfahrens wird das Problem von Robotern und Ticket-Brokern bekämpft, das den Ticketmarkt seit langem beeinträchtigt. Diese Anwendung wird von Anderson Paak, einem Grammy-Preisträger, beim Vertrieb unterstützt.

Dieser Artikel „World ID integriert Zoom, Tinder stärkt die KI-Identitätsverifizierung“ erschien erstmals in 鏈新聞 ABMedia.

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