Flow Stiftung beantragt gerichtliches Verbot, um die Entfernung des FLOW-Tokens durch die koreanische Börse zu verhindern

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Am 9. März wurde bekannt gegeben, dass die Flow Foundation und Dapper Labs beim Seoul Central District Court einen Antrag eingereicht haben, um die vorübergehende Aussetzung des Handels mit dem nativen Token FLOW auf den wichtigsten koreanischen Börsen zu beantragen. Zuvor hatten diese Börsen aufgrund eines sicherheitsrelevanten Vorfalls im Februar die geplante Entfernung des FLOW-Handels angekündigt.

Berichten zufolge wurde die Flow-Blockchain am 27. Dezember durch eine Sicherheitslücke angegriffen, wobei die Angreifer durch die Ausnutzung der Schwachstelle etwa 3,9 Millionen US-Dollar an doppelt ausgegebenen Token prägen konnten. Obwohl die Ereignisse keine Auswirkungen auf die Konten der Nutzer hatten, kam es zu einer temporären Netzwerkunterbrechung, bei der Validatoren Maßnahmen ergriffen und die betreffenden Gelder eingefroren sowie zurückgeholt haben. Das ursprünglich vorgeschlagene vollständige Rollback der gesamten Chain wurde von den Ökosystempartnern aufgrund von Bedenken hinsichtlich doppelter Salden abgelehnt. Schließlich wurde eine isolierte Wiederherstellungslösung umgesetzt, bei der die doppelten Token zerstört wurden, um die Sicherheit der Nutzervermögen zu gewährleisten.

Nach dem Vorfall haben einige Börsen den Handel mit FLOW vorübergehend ausgesetzt. Nach Überprüfung und Maßnahmen zur Behebung des Problems haben mehrere Plattformen den Token-Handel wieder aufgenommen. Die Flow Foundation betont, dass FLOW weiterhin auf mehreren führenden globalen Börsen handelbar ist, und auch eine inländische koreanische CEX unterstützt den Handel mit FLOW weiterhin. Die Stiftung erklärte, dass der Antrag beim Gericht gestellt wurde, um die Rechte der koreanischen Community vor Abschluss der vollständigen Überprüfung zu schützen, und dass sie weiterhin nach weiteren Börseneinführungen sowie einer Erweiterung der Nutzeroptionen für eigenständiges Custody sucht.

Laut den neuesten Daten ist der FLOW-Token in den letzten 24 Stunden um 6,4 % gefallen, was einem Rückgang von 99,9 % gegenüber seinem Allzeithoch entspricht. Das Gericht wird den Antrag noch heute prüfen und über die weiteren Schritte entscheiden. Dieser Schritt unterstreicht die Verantwortung von Krypto-Projekten im Risikomanagement und beim Schutz der Community nach Sicherheitsvorfällen und wird sich direkt auf die Liquidität des FLOW-Handels in Korea sowie auf das Vertrauen der Investoren auswirken.

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