Die Polizei von Hongkong hat insgesamt 15 Verdächtige im Zusammenhang mit einem Raubüberfall auf Mitarbeiter eines japanischen Unternehmens, das im Bereich Krypto und im Luxusgütergeschäft tätig ist, festgenommen. Der Vorfall ereignete sich in der vergangenen Woche im Stadtteil Sheung Wan, einem lebhaften Finanz- und Kryptowährungshandelszentrum der Stadt.
Laut SCMP haben die Opfer einen Krypto-Wechselstube besucht, um 1 Milliarde Yen, was etwa 50 Millionen Hongkong-Dollar entspricht, in Krypto und Bargeld in Hongkong-Dollar umzutauschen. Während der Transaktion wurden sie plötzlich von einer Gruppe von Tätern mit Messern bedroht, eingeschüchtert und das große Geld, das sie bei sich hatten, gestohlen.
Die Ermittlungsbehörden gaben bekannt, dass 7 der Verdächtigen offiziell angeklagt wurden, weil sie angeblich einen Raubüberfall geplant haben, während die übrigen noch verhört werden, um ihre spezifischen Rollen im Fall zu klären. Die Polizei vermutet, dass es sich um einen organisierten Raub handelt, mit einem im Voraus geplanten und vorbereiteten Vorgehen.
Die Behörden in Hongkong verfolgen weiterhin die Spur des gestohlenen Geldes und erweitern gleichzeitig die Ermittlungen zu möglichen Verbindungen im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Krypto-Transaktionen. Die Behörden betonen, dass die Möglichkeit weiterer Festnahmen von Verdächtigen in naher Zukunft nicht ausgeschlossen wird.