Bitcoin MVRV-Verhältnis bei 1,1 deutet auf die Annäherung an die historische Wertzone hin

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  • Der Bitcoin-MVRV-Quotient bei 1,1 liegt knapp über der langfristigen Unterbewertungsschwelle bei etwa 1,0.

  • Frühere Zyklen zeigen Werte unter 1,0, die mit Akkumulation und mehrjährigen Erholungen in Verbindung stehen.

  • Der jüngste Höchststand wies nicht die extreme MVRV-Expansion auf, die bei früheren euphorischen Tops zu beobachten war.

Der Bitcoin-MVRV-Quotient bei 1,1 nähert sich nach vier Monaten kontrolliertem Abwärtstrend seit dem Allzeithoch im Oktober 2025 einem historisch wichtigen Schwellenwert. On-Chain-Daten zeigen nun, dass Bitcoin auf Niveaus gehandelt wird, die zuvor mit langfristigen Akkumulationszonen assoziiert wurden.

Nach seinem Höchststand im Oktober 2025 trat Bitcoin in eine stabile Rückzugsphase ein. Der Kursverlauf kühlte ab, ohne dramatische Liquidationsereignisse. Daher ist der Bitcoin-MVRV-Quotient bei 1,1 zentral für die aktuelle Zyklusanalyse.

Historische Muster um die 1,0-Schwelle

Vergangene Zyklen liefern wichtige Hinweise für den Bitcoin-MVRV-Quotienten bei 1,1. Im Jahr 2015 fiel die Kennzahl während eines längeren Bärenmarktes unter 1,0.

Diese Zone markierte später einen generationenübergreifenden Boden. Akkumulationsphasen entwickelten sich bei komprimierten Bewertungsbedingungen.

Jede Instanz verband Unterbewertung mit längeren Konsolidierungsphasen statt sofortiger Umkehrungen. Der Bitcoin-MVRV-Quotient bei 1,1 schwebt knapp über dem grünen Unterbewertungsspektrum.

Der visuelle Vergleich positioniert die aktuellen Werte nahe an früheren Zyklus-Tiefs.

Der MVRV-Quotient erreichte 1,1 und die meisten Trader haben KEINE AHNUNG, was kommt

Nach 4 Monaten seit dem ATH im Oktober 2025 liegt der #Bitcoin-MVRV-Quotient jetzt bei 1,1.
Unter 1,0 = Historisch unterbewertet.

Aber dieser Zyklus ist anders:
➤ Kein parabolischer Anstieg in überbewertete Gebiete
➤… pic.twitter.com/ztZMy9uEBb

— Crypto Patel (@CryptoPatel) 13. Februar 2026

Ein Zyklus ohne extreme Euphorie

Im Gegensatz dazu bildete sich das Hoch im Oktober 2025 ohne einen vertikalen Anstieg in tiefrote Bewertungszonen. Die Profitabilität stieg, blieb aber moderat im Vergleich zu früheren Blow-off-Phasen.

Mehrere Analysten in den sozialen Medien bemerkten das Fehlen eines parabolischen MVRV-Anstiegs. Online geteilte Charts betonten den strukturellen Unterschied zwischen diesem Peak und früheren Zyklen.

Die kontrollierte Natur des jüngsten Rückgangs ist ebenfalls bemerkenswert. Statt eines plötzlichen Kapitulationsschubs erfolgte die Kursrücknahme allmählich.

Die Volatilität ist im Vergleich zu früheren Bärenmarktphasen weiterhin gering.

Struktureller Reset in der Nähe der Wertzone

Der Bitcoin-MVRV-Quotient, aktuell bei 1,1, positioniert den Markt nahe seiner historischen Wertgrenze. In früheren Zyklen trieben kurze Wicks die Kennzahl während Panikereignissen auf etwa 0,8.

Dieser Rückgang spiegelt jedoch einen schleichenden Reset wider. Es gab keinen dramatischen Kollaps durch die 1,0-Marke. Stattdessen verengt sich die Bewertung stetig in Richtung langfristiger Kostenbasis.

Fällt der Quotient unter 1,0, zeigen historische Daten, dass sich oft Akkumulationszonen bilden. Wenn er sich stabilisiert und bei etwa 1,1 wieder ansteigt, deutet das auf eine stärkere strukturelle Nachfrage hin als zuvor.

Wenn der MVRV nahe bei 1,0 schwebt, verengen sich die Gewinnspannen der Durchschnittsinhaber. Spekulative Hebelwirkung nimmt in solchen Bedingungen meist ab. Folglich entwickeln sich langfristige Positionen oft ruhig.

Der Bitcoin-MVRV-Quotient bei 1,1 bestätigt keinen Boden. Er positioniert Bitcoin jedoch näher an der historischen Wertzone als an überhitzten Extremen.

Während sich die makroökonomischen Bedingungen ins Jahr 2026 entwickeln, beobachten Marktteilnehmer diese Schwelle weiterhin genau.

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