Laut Daten des US-Arbeitsministeriums sank der Verbraucherpreisindex (VPI) im Januar von 2,7 % im Dezember auf 2,4 %. Moody’s Chefökonom Mark Zandi warnte jedoch, dass die buchhalterische Inflationsrate möglicherweise niedriger ist als die tatsächliche Wahrnehmung, was bedeutet, dass die Nachfrage des Marktes nach inflationsabsorbierenden Vermögenswerten wie Bitcoin kurzfristig beeinflusst werden könnte. Pompliano erklärte, dass das makroökonomische Umfeld weiterhin die Bitcoin-Preisschwankungen beeinflusst, was er als „Währungskatapult-Effekt“ bezeichnet – die Abwertung des US-Dollars wird durch kurzfristige Deflation verschleiert, und Investoren könnten in Zukunft mehr auf den Wertstabilisierungsmechanismus von Bitcoin achten.
Derzeit ist die Marktstimmung für Bitcoin auf den niedrigsten Stand seit Juni 2022 gefallen. Der Crypto Fear & Greed Index zeigt einen Wert von 9, was auf „extreme Angst“ hinweist. CoinMarketCap-Daten zufolge liegt der aktuelle Bitcoin-Handelspreis bei etwa 68.850 US-Dollar, was in den letzten 30 Tagen einen Rückgang von fast 29 % bedeutet. Pompliano ist der Ansicht, dass die Federal Reserve die Geldmenge weiterhin ausweiten wird, um den Inflationsdruck zu bewältigen, was den Wert des US-Dollars weiter schwächen wird. Als digitales Gold könnte Bitcoin in Zukunft noch an Wert gewinnen.
Pomplianos Ansicht erinnert Investoren daran, dass trotz der deutlichen kurzfristigen Marktschwankungen Bitcoin angesichts des globalen makroökonomischen Umfelds und der potenziellen Abwertung des US-Dollars langfristig attraktiv bleibt. Die genaue Beobachtung der CPI-Daten und der US-Dollar-Index-Entwicklung wird dabei helfen, die Machbarkeit und potenzielle Rendite von Bitcoin-Haltungen zu bewerten.