Am 26. Februar berichtete, dass der frühzeitige Kernfigur von Bitcoin und CEO von Blockstream, Adam Back, kürzlich auf einer Branchenkonferenz in Miami Beach erklärte, dass Rücksetzer beim Bitcoin-Preis derzeit keine Seltenheit sind und vielmehr eine normale Phase im Marktzyklus darstellen könnten. Er wies darauf hin, dass gemäß den üblichen Vier-Jahres-Zyklus-Regeln eine Korrektur in der Mitte eines Zyklus ein typisches Muster ist und nicht zwangsläufig eine Verschlechterung der Fundamentaldaten bedeutet.
Daten zeigen, dass der Bitcoin-Preis im vergangenen Jahr um etwa 26 % gefallen ist, gleichzeitig aber die US-Politik gegenüber digitalen Vermögenswerten allmählich freundlicher wird, und regulierte Investitionskanäle wie Spot-Bitcoin-ETFs weiterhin institutionelle Gelder anziehen. Adam Back meint, dass ein Teil der Verkaufsaktivitäten von Tradern eher dem historischen Preisverlauf folgt und keine emotionalen Reaktionen auf kurzfristige Nachrichten sind. Solche phasenweisen Schwankungen sind langfristig Teil der Marktstruktur von Bitcoin.
Aus Sicht der Kapitalstruktur unterscheidet er besonders zwischen Privatanlegern und Institutionen. Privatanleger investieren meist in Aufwärtsphasen, während bei Preisrückgängen die verfügbaren Mittel für zusätzliche Käufe begrenzt sind; ETF-Halter und institutionelle Investoren hingegen sind geduldiger und verfügen über bessere Asset-Allokation, was bedeutet, dass sie während Marktturbulenzen seltener aussteigen. Mit dem zunehmenden Anteil institutioneller Bitcoin-Bestände dürfte die Volatilität langfristig sinken, was ein bedeutendes Signal für die Veränderung der Marktstruktur ist.
Im Kontext steigender Inflation und geopolitischer Risiken steigen die Gold- und Silberpreise weiter, wobei kurzfristig einige Zufluchtskapitalien in Edelmetalle fließen, anstatt in Kryptowährungen. Obwohl Bitcoin aufgrund seiner Knappheit und Inflationsabsicherung eine narrative Stärke besitzt, spiegelt sich die „digitale Gold“-Eigenschaft in diesem Zyklus noch nicht vollständig im Preis wider. Adam Back vergleicht die aktuelle Phase mit den frühen Aktien von Amazon, bei denen schnelle Adoption oft mit starken Schwankungen einhergeht, bevor eine stabilere Wertfindungsphase einsetzt.
Er erwähnte auch, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin im Vergleich zu Gold noch erheblich ist. Wenn die Erzählung, Bitcoin als Wertspeicher zu nutzen, weiter gestärkt wird, besteht langfristig erhebliches Wachstumspotenzial. Zudem kursieren Gerüchte, dass Blockstream plane, seine Bitcoin-Reserven zu erweitern, möglicherweise in der Größenordnung von mehreren Zehntausend BTC, was von einigen Analysten als ein bedeutendes Signal für das langfristige positive Sentiment gegenüber Bitcoin gewertet wird.
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