Adam Back hat erneut bestritten, Satoshi Nakamoto zu sein, den pseudonymen Schöpfer von Bitcoin, nachdem es wochenlang erneut zu Spekulationen gekommen war. Die New York Times berichtete Anfang April, dass Back der bisher glaubwürdigste Kandidat für Satoshi Nakamoto sei, nachdem er Schriften aus der frühen Cypherpunk-Ära analysiert habe. Dem Bericht zufolge hat Back diese Zuordnung jahrelang konsequent zurückgewiesen und seine Ablehnung seit dem Times-Bericht erneut bekräftigt.
Der Artikel der New York Times Anfang April untersuchte frühe Cypherpunk-Schriften und kam zu dem Schluss, dass Back der stärkste Kandidat dafür sei, die anonyme Person zu sein, die 2008 das Designpapier von Bitcoin veröffentlicht hat und 2011 verschwand. Der Bericht entfachte das öffentliche Interesse an der seit langem bestehenden Frage nach der wahren Identität von Satoshi Nakamoto neu.
Ein Dokumentarfilm, der Wochen nach dem Times-Bericht veröffentlicht wurde, schlug zwei weitere Kandidaten für Satoshi Nakamoto vor und bot damit alternative Theorien zur Back-Spekulation. Das erweiterte die Bandbreite der öffentlichen Debatte zu dem Thema weiter.
Back hat auf die erneute Zuschreibung reagiert, wie er es typischerweise tut: Er bestreitet die Behauptung, erklärt, warum Menschen weiterhin solche Zuschreibungen machen, und kehrt zu seiner Arbeit zurück. Dem Bericht zufolge war dieses Reaktionsmuster über die Jahre hinweg konstant, während die Spekulation zeitweise immer wieder auflebte.