Bitcoin-Miner stehen vor einer schwierigen 2028-Halbierung: geringere Gewinne; Bergbauunternehmen rüsten sich durch eine frühzeitige Bereitstellung von KI-Infrastrukturen, um der Energiekrise zu begegnen

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Bergbauunternehmen für Bitcoin sehen sich mit einem zunehmend dünnen Gewinn und einer angespannten Lage bei der Stromversorgung vor einer harten Bewährungsprobe konfrontiert. Die Block-Reward im Bitcoin-Zyklus 2028 wird von 3,1 Coins auf 1,5 Coins sinken. Die großen Miner verkaufen ihre Bitcoin-Bestände in großem Umfang, um eine ausgeglichene Bilanz zu erhalten, und verlagern ihre Betriebsstrategie hin zur Stärkung des Kapitalmanagements sowie der Bereitstellung von KI-Infrastruktur mit der Fähigkeit zum flexiblen Umschalten.

Bitcoin-Miner passen ihre Bilanz frühzeitig an

Um auf das geringe Gewinnspielraum nach dem Halving im Jahr 2028 zu reagieren, passen die Miner ihre Finanzstruktur und ihre Mittel frühzeitig an. Laut Daten hat MARA Holdings im März über 15.000 BTC Bitcoin verkauft, um die Verschuldung zu reduzieren. Riot Platforms und Cango sowie andere Anbieter gleichen ebenfalls Verbindlichkeiten durch den Abbau von Lagerbeständen aus Vermögenswerten aus. Bitdeer berichtet, dass sich die Menge seiner Bitcoin-Bestände bis Ende Februar auf null reduziert hat, was zeigt, dass Unternehmen digitale Vermögenswerte in Liquidität umwandeln, um die Kapitalausgaben für Hardware-Upgrades und Stromhandelsverträge zu bewältigen. Der Geschäftsführer von GoMining, Mark Zalan, sagte, dass in der aktuellen Umgebung die Bedeutung des Kapitalmanagements den Wettbewerb um Rechenleistung bereits übertroffen habe; die zukünftige Finanzplanung müsse durch strengere Hürden für die Investitionsrendite erfolgen.

Miner setzen auf diversifizierte Energie-Sicherheitsausstattungen

Geopolitische Turbulenzen und Schwankungen bei den Treibstoffpreisen machen die Energiesicherheit zu einer der wichtigsten Überlegungen im Bitcoin-Mining. Aktuelle Branchentrends zeigen, dass Miner nicht nur nach günstigen Strompreisen streben, sondern auch eine langfristige Energieversorgung über Regionen hinweg suchen müssen, um Risiken zu streuen. Juliet Ye, Kommunikationsverantwortliche von Cango, analysiert, dass die wachsende Effizienz-Lücke Unternehmen zu groß angelegten Geräte-Updates zwingt. Anbieter mit skalierbaren und diversifizierten Betriebsfähigkeiten werden nach dem Halving 2028 wettbewerbsfähig bleiben; mittelgroße und kleine Mining-Farmen ohne vielfältige Aufstellung geraten in existenzielle Schwierigkeiten. Obwohl sie unter Druck stehen, ist der CEO des Mining-Pools Stratum V2 DMND, Alejandro de la Torre, der Ansicht, dass die Verlagerung von Rechenleistungs-Hotspots und die Verteilung dazu beitragen, das Mining zu dezentralisieren, und neue Kooperationsmöglichkeiten für mittelgroße Anbieter schaffen.

Miner wechseln zu KI-Infrastruktur mit flexibler Umschaltfähigkeit

Da der wirtschaftliche Nutzen der Block-Reward abnimmt, erweitern Betreiber ihren Geschäftsbereich auf Stromdisposition und Rechenzentrumsdienstleistungen. Durch Methoden wie Entschädigung für Strombegrenzungen, Netzgleichgewichts-Dienste und die Rückgewinnung von Abwärme verwandeln Minen sich in vielseitige Infrastruktur. Einige Anbieter planen bereits KI-Rechenzentren mit flexibler Umschaltfähigkeit. Dabei nutzen sie die durch das Mining aufgefüllten brachliegenden Kapazitäten der Infrastruktur und übernehmen gleichzeitig den Bedarf an Hochleistungsrechnen (HPC). Markteinschätzungen zeigen, dass Miner mit Hochleistungsrechen-Verträgen ein deutlich höheres Kurs-Gewinn-Verhältnis (P/E Ratio) aufweisen als reine Mining-Anbieter. Dies spiegelt die Bevorzugung der Investoren für Betriebsmodelle mit mehreren Einnahmequellen wider.

Derzeit hat sich das globale Regulierungsumfeld vollständig hin zur Konformität verschoben. In den USA wurden konkrete Regeln für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte festgelegt, und auch die EU setzt die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets um (MiCA). Hongkong entwickelt parallel den Markt für Exchange-Traded Funds (ETF) und Derivate. Ein klarer rechtlicher Rahmen senkt zwar die Hürde für den Eintritt von institutionellem Kapital, doch ob die Ausweitung des Kapitalmarkts tatsächlich eine substanzielle Unterstützung für den Bitcoin-Kurs bringt, bleibt abzuwarten. Rückblick auf den Halving-Zyklus 2024: Die Miner profitierten vor allem von Boni, die durch steigende Marktpreise ausgelöst wurden. 2028 jedoch wird der Wettbewerbsvorteil jenen Bitcoin-Minen gehören, die Schulden effektiv managen, eine langfristige Stromversorgung sichern und zusätzliche Ertragsmöglichkeiten aufbauen können.

Dieser Artikel „Die schwierige 2028-Halving-Profitabilität konfrontiert Bitcoin-Miner“ und „Miner planen KI-Infrastruktur im Voraus, um der Energiekrise zu begegnen“ ist zuerst erschienen auf Kettennews ABMedia.

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