Gate News Nachrichten, am 31. März veröffentlichte Goldman Sachs einen Bericht und hielt an seiner bullischen Einschätzung für Gold fest. Bis Ende 2026 soll Gold voraussichtlich wieder in einen Aufwärtstrend übergehen. Die Analystinnen Lina Thomas und Daan Struyven erklärten, dass die mittelfristige Perspektive für Gold weiterhin solide sei: Aufgrund der anhaltenden Goldkäufe der Notenbanken der verschiedenen Länder und weil die USA in diesem Jahr voraussichtlich noch zwei Zinssenkungen vornehmen werden, könne der Goldpreis einen Wert von 5400 USD je Unze erreichen. Der Bericht weist darauf hin, dass der Goldpreis kurzfristig weiterhin taktischen Abwärtsrisiken ausgesetzt ist; falls die Energieversorgungsschocks sich weiter verschärfen, könnte der Goldpreis auf bis zu 3800 USD je Unze fallen. Dennoch sei das Aufwärtspotenzial für Gold enorm, falls ein Iran-Krieg dazu führt, dass die Länder ihre Bestände an traditionellen westlichen Vermögenswerten schneller abbauen und eine Diversifizierung der Anlagen vornehmen. Der Bericht erwähnt außerdem, dass die Befürchtung, einige Notenbanken könnten Gold verkaufen, um ihre Landeswährung zu stützen, voraussichtlich nicht eintreten werde; die Golfstaaten würden eher durch den Abbau von US-Staatsanleihen (US-Treasuries) intervenieren. Unter der Annahme, dass es keine zusätzlichen Investitionen des privaten Sektors gibt, erwarten die Analysten, dass sich die Preisvolatilität im Mittelfristzeitraum beruhigen wird, was dazu führen dürfte, dass die offiziellen Stellen die Käufe von Gold wieder beschleunigen; die durchschnittliche monatliche Menge an Goldkäufen liege dann bei etwa 60 Tonnen.