Laut Reuters warnte der Google-Forscher Sergei Vassilvitskii die EU-Regulierer, dass die vorgeschlagenen Regeln zum Datenaustausch private Informationen von Nutzern offenzulegen könnten. Das interne Red-Team von Google habe gezeigt, dass es möglich sei, Nutzer in weniger als zwei Stunden wieder zu identifizieren, was Bedenken aufwerfe, dass die derzeitigen Methoden zur Anonymisierung möglicherweise nicht ausreichen.
Die Europäische Kommission habe Google im vergangenen Monat angewiesen, Suchranking-, Abfrage-, Klick- und Anschaltdaten mit Wettbewerbern zu teilen, darunter auch OpenAI, im Rahmen des Digital Markets Act. EU-Regulierer dürften bis zum 27. Juli über die endgültigen Maßnahmen entscheiden. Unternehmen, die nicht kooperieren, könnten mit Geldbußen von bis zu 10% des weltweiten Jahresumsatzes belegt werden.