
Ice Open Network teilte am 20. April in X mit und bestätigte den Datenleak-Vorfall der vergangenen Woche. Als Ursache gilt, dass vier Partner nach dem Ende ihrer Geschäftsbeziehung mit einem Drittanbieter-Services weiterhin auf externe Server zugriffen und dadurch die E-Mail-Adressen der Nutzer, 2FA-Telefonnummern sowie zugehörige Identitätsdaten offengelegt wurden. Der Hintergrund des Vorfalls ist: Das ION-Token war bereits vor zwei Wochen um 93% eingebrochen, und das Projektteam befindet sich in einer Phase umfangreicher Notfall-Umstrukturierungen.
Ice Open Network stellt klar, dass dieser Vorfall nicht durch einen Hackerangriff auf das Kernprotokoll verursacht wurde, sondern durch einen Missbrauch von internen Zugängen im ausgelagerten Betrieb – ein Sicherheitsausfall in der Lieferkette für Drittservices, nicht ein technischer Fehler im Kernsystem. Vier Partner griffen nach ihrem Ausscheiden weiterhin auf externe Server zu und legten die E-Mail-Adressen, Telefonnummern (für 2FA-Verifizierung) sowie zugehörige Identitätsdaten der Nutzer offen. Das löste erhebliche Datenschutzbedenken aus. Betroffenen Nutzern wurde empfohlen, ihre Einstellungen für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) umgehend zu aktualisieren, um einen unautorisierten Zugriff auf Konten zu verhindern.
Dieser Datenleak kam zu der Token-Krisensituation vor zwei Wochen hinzu. Am 7. April fiel das ION-Token von 0.003 USD auf 0.00024 USD, was einem Rückgang von bis zu 93% entspricht. Der CEO machte den Einbruch auf den Verkauf von Tokens durch einen langjährigen Dienstanbieter zurück (bezeichnet als „Liquiditäts-Schock“), lieferte jedoch keine verifizierbaren On-Chain-Belege. Damals gab das Unternehmen gleichzeitig bekannt, bereits 18.0 Millionen USD verbraucht und 400,000 USD pro Monat verbrannt zu haben, und stand kurz vor einer Finanzkrise.
Doch innerhalb von 48 Stunden kam es zu einer dramatischen Wende: Die monatlichen Kosten wurden um 89% auf etwa 45,000 USD reduziert, das Personal wurde auf Kernentwickler ausgedünnt, und es wurde ein 8-Wochen-Plan vorgestellt, dessen Endziel auf einer Bewertung von „1 Milliarde USD“ basiert.
Im Hinblick auf diesen Datenleak hat Ice Open Network bereits Maßnahmen ergriffen: eine formelle Beschwerde bei der ICO einreichen, während die Vorbereitung auf einen Rechtsstreit läuft; geplant ist, am 21. April eine technische Migration durchzuführen, um die Sicherheit zu stärken, jedoch erwartet die Online±Plattform in diesem Zeitraum vorübergehende Dienstunterbrechungen. Das Ereignis hat außerdem breitere Aufmerksamkeit im Branchenkontext ausgelöst: In der ersten Hälfte des Aprils 2026 haben die weltweiten Verluste aus Krypto-Sicherheitsvorfällen bereits 606 Millionen USD überstiegen, was zeigt, dass Sicherheitsbedrohungen sich schnell zuspitzen.
Nein. Das Unternehmen erklärte eindeutig, dass private Schlüssel und Wallets nicht betroffen waren und auch die Kern-Blockchain nicht angegriffen wurde; es gab keine direkten Geldverluste. Offengelegt wurden Metadaten im Zusammenhang mit der Identität (E-Mail-Adressen, 2FA-Telefonnummern), nicht Zugriffsdaten für Gelder.
Der CEO sagt, der Einbruch sei auf den massiven Verkauf von Tokens durch einen langjährigen Dienstanbieter zurückzuführen, jedoch ohne verifizierbare On-Chain-Belege zu liefern. Als der Einbruch geschah, gab das Unternehmen gleichzeitig bekannt, bereits 18.0 Millionen USD verbraucht zu haben und sich in einer Finanzkrise zu befinden. Die zeitliche Abfolge beider Punkte führte in der Community zu weitreichenden Zweifeln am internen Finanzmanagement.
Dieses Ziel steht derzeit vor großen Herausforderungen: Das Token ist bereits um 93% eingebrochen, das Unternehmen hat erst die monatlichen Ausgaben von 400,000 USD auf 45,000 USD in einer Notfall-Runde reduziert und steht zugleich vor einer Vertrauenskrise, die durch den Datenleak ausgelöst wurde. Die Machbarkeit des 8-Wochen-Plans muss anhand der weiteren Umsetzungsergebnisse noch verifiziert werden.
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