Musk vs. Altman: Zeugenaussagen in der ersten Woche des Rechtsstreits: Gestand XAI destilliere OpenAI und warnte davor, dass KI wie ein Terminator endet

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Musk(Elon Musk)对 Altman(Sam Altman) und OpenAI 的 Klage ist in der ersten Woche am 1. Mai vor dem Bundesgericht in Oakland nach rund fünf Tagen zu Ende gegangen. Verhandelt wurde vom Richter Yvonne Gonzalez Rogers. Laut MIT Technology Review legte Musk drei Tage in Folge Zeugenaussagen ab. Dabei behauptete er, von Altman und Greg Brockman um frühe Non-Profit-Finanzierungen betrogen worden zu sein, warnte vor KI-Endzeitrisiken und gab zudem in der mündlichen Verhandlung unumwunden zu, dass seine xAI „OpenAI-Modelle teilweise destilliert“ habe – eine Eingeständnis, das im Gerichtssaal für einen spürbaren Aufschrei sorgte.

Musk drei Tage Zeugenaussagen: Betrugsbehauptungen, xAI-Destillations-Bekenntnis, KI-Endzeitwarnung

In seinen Aussagen beschuldigte Musk Altman und Greg Brockman, ihn über seine frühe Unterstützung für OpenAI getäuscht zu haben. Er schilderte drei Phasen seiner inneren Wandlung: anfängliche Begeisterung, dann Zweifel an der Integrität der Führung und schließlich die Einschätzung, dass die Executives „Non-Profit-Organisationen ausbeuten“. Musk räumte ein, insgesamt 38 Millionen US-Dollar investiert zu haben, die er als Non-Profit-Gelder ansah. Gleichzeitig habe er beobachtet, wie sich OpenAI zu einer kommerziellen Einheit mit einer Bewertung von 800 Milliarden US-Dollar entwickelt habe. Bei der Anhörung am 28. April habe er Altman direkt „Betrüger“ genannt; die Zeugenaussagen in dieser Woche setzten diese Linie fort.

Der entscheidende Wendepunkt liegt am Jahresende 2022 – als Microsoft ankündigte, in OpenAI 10 Milliarden US-Dollar zu investieren. Musk bezeichnete dies als den Auslöser dafür, dass er „das Vertrauen in Altman verloren“ habe, und sah darin den Beleg, dass OpenAI sich kommerzialisiert habe. Zudem warnte er in seinen Aussagen eindringlich vor KI-Risiken: „Im schlimmsten Fall tötet uns eine KI im Stil von ‚Terminator‘ alle.“ Richter Rogers konterte sofort: Auch Musks eigene xAI bewege sich im selben KI-Bereich. Musk gestand daraufhin vor Gericht ein, dass xAI „OpenAI-Modelle teilweise destilliert“, und bezeichnete dies als „standardmäßige Validierungsmethode in der Branche“.

OpenAI kontert: Anwalt Savitt stellt Musks Klageabsicht infrage und deutet an, dass er Investitionen bei Wettbewerbern abwarb

OpenAIs Anwalt William Savitt leitete die Gegenbefragung und konzentrierte sich dabei auf Musks Klageabsicht. Savitt argumentierte, Musk habe OpenAI vor allem verklagt, um einen Wettbewerber zu treffen, nicht um Non-Profit-Prinzipien zu schützen. Außerdem führte Savitt Belege an, wonach Musk in den Jahren 2017 bis 2018 aktiv Talente von OpenAI abgeworben habe – sowohl für Tesla als auch für Neuralink. Diese Gegenstrategie soll Musks Selbstdarstellung untergraben, er wolle „eine Non-Profit-Mission schützen“.

Der wirtschaftliche Druck in diesem Fall ist enorm: Für OpenAIs geplantes IPO wird eine Bewertung von nahezu 1 Billion US-Dollar angepeilt. Wenn die Klage sich verzögert oder zu einem ungünstigen Ergebnis führt, könnte dies den Zeitplan bis zur Notierung direkt beeinträchtigen. OpenAIs Finanzchef hatte bereits Ende April eingeräumt, dass die Rechenleistungsausgaben für 2025 möglicherweise nicht durch einen solchen Plan gedeckt werden könnten – parallel zu den Belastungen durch den Rechtsstreit. Musks Lager setzt dagegen auf xAI: Dieses soll im Juni über SpaceX an die Börse gebracht werden, mit einer Bewertung von 1,75 Billionen US-Dollar.

Ausblick: Woche zwei – Russell und Brockman vor Gericht

Der Prozessplan sieht bis Ende Mai weitere Termine vor. In Woche zwei sind als Zeugen unter anderem der UC Berkeley KI-Sicherheitsexperte Stuart Russell sowie OpenAIs Geschäftsführer Greg Brockman vorgesehen. Russell wird voraussichtlich akademische Unterstützung für Musks Rahmen zur „KI-Endzeitgefahr“ liefern. Brockman muss sich hingegen dazu verhalten, wie er Musks Vorwürfen der „Ausbeutung von Non-Profit“-Strukturen begegnet – möglicherweise wird er damit zum entscheidendsten Tatsachenzeugen im Verfahren.

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