Die Bank von Korea fordert nach dem Bithumb-Fehler einen Kursschalter im Kryptomarkt (Circuit Breaker)

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  • Die Bank von Korea erklärte, dass der Krypto-Markt in Südkorea einen „Circuit Breaker“-Mechanismus brauche, ähnlich wie er in den Aktienmärkten verwendet wird.
  • Die Zentralbank verwies auf den Februar-Fehler bei Bithumb, als 620.000 BTC fälschlicherweise verteilt wurden und für 20 Minuten nicht gestoppt werden konnten.

Die Zentralbank von Südkorea drängt auf einen Circuit Breaker im lokalen Krypto-Markt und argumentiert, dass der Patzer beim Bithumb-Giveaway, der früher in diesem Jahr passiert sei, offengelegt habe, wie dünn die operativen Schutzmaßnahmen in der Branche noch immer sind. In ihrem jüngsten Bericht „Payment and Settlement“ sagte die Bank von Korea, dass der inländische Markt für digitale Vermögenswerte einen Stopp-Mechanismus brauche, ähnlich wie in den Aktienmärkten, wo der Handel pausiert werden könne, wenn extreme Fehler oder Volatilität eine Eskalation befürchten lassen. Die Empfehlung ist bemerkenswert, weil sie nicht von einer Krypto-Lobby oder einem Börsenbetreiber kommt, sondern von der Zentralbank des Landes. Der Fehler von Bithumb wurde zum Fallbeispiel Der Auslöser war der „Fat-Finger“-Vorfall bei Bithumb am 6. Februar. Im Rahmen einer Werbeaktion-Giveaway hat die Börse fälschlicherweise 620.000 BTC auf Hunderte von Nutzer-Wallets verteilt, eine Summe, die zum damaligen Zeitpunkt etwa $43 Milliarden wert war. Die gemeldete Ursache war nahezu absurd einfach. Ein Mitarbeiter gab die Belohnungseinheit in BTC ein, statt in KRW, dem koreanischen Won. Solche Fehler hätten schnell auffallen müssen. Laut der Bank von Korea war dem nicht so. Der Bericht besagte, dass Bithumb 20 Minuten brauchte, um den Fehler zu identifizieren, und in dieser Zeit nicht verhindert hatte, dass Bitcoin bewegt oder verkauft wurde, wodurch die Verluste für Nutzer ausgeweitet wurden. Für die Zentralbank scheint diese Verzögerung der wichtigere Punkt gewesen zu sein. Menschliche Fehler können überall passieren. Entscheidend ist, ob Systeme existieren, um sie einzudämmen, bevor sie sich ausbreiten. Die Zentralbank sieht eine Kontrolllücke, nicht nur einen Einzelfehler Die Bank von Korea verknüpfte den Vorfall mit schwächeren internen Kontrollen und einer leichteren Regulierung im Markt für digitale Vermögenswerte im Vergleich zu traditionellen Finanzinstituten. Dieser Vergleich ist wichtig. In der Aktien- oder Banken-Infrastruktur würde ein Fehler in diesem Ausmaß normalerweise auf mehrere Ebenen von Prüfungen, automatisierten Kontrollen und Handelsstopps treffen. Krypto-Börsen hingegen arbeiten häufig noch immer mit weniger ausgereiften Leitplanken. Damit geht es bei dem Vorschlag der Zentralbank im Grunde genauso stark um die Marktstruktur wie um den Fehler einer einzelnen Börse. Ein Circuit Breaker würde operative Fehler nicht beseitigen, aber er könnte den Schaden verlangsamen, wenn etwas massiv schiefgeht, und den Plattformen eine Chance geben, einzugreifen, bevor ein interner Ausfall zu einem vollständigen Marktereignis wird.

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