Gate News Nachrichten: Am 13. April hat der Vorsitzende der US-Waren-Futures-Börsenaufsicht (CFTC), Mike Selig, in einem Interview unmissverständlich erklärt, dass die CFTC über die ausschließliche aufsichtsrechtliche Zuständigkeit für Prognosemärkte verfüge und dass die Bundesstaaten nicht das föderale Derivate-Regime durch Landesrecht ersetzen könnten. Selig betonte, dass alles, unabhängig davon, ob sich der zugrunde liegende Gegenstand auf Sport, Politik oder andere Bereiche bezieht, solange es sich um Produkte handelt, die von einer von der CFTC beaufsichtigten Handelsplattform rechtmäßig angeboten werden, in die Zuständigkeit der CFTC fällt. Diese Aussage erfolgt zur rechten Zeit, während die CFTC eine Klage gegen Arizona, Illinois und Connecticut anstrengt, um ihre regulatorische Führungsrolle bei Prognosemärkten zu festigen. Selig erklärte außerdem, dass die CFTC die aufsichtsrechtlichen Details für Prognosemärkte durch ein formelles Regelsetzungsverfahren klärt und Hinweise aus allen Bereichen zur Bewertung der Verfahren begrüßt. Darüber hinaus erwähnte Selig den endgültigen Leitfaden zur Einordnung digitaler Vermögenswerte, den die CFTC und die SEC im vergangenen Monat gemeinsam veröffentlicht haben, und der klare Grenzen für tokenisierte Wertpapiere und Waren setzt. In Zukunft können Aufsichtsbehörden, wenn Unternehmen digitale Asset-Futures-Produkte selbst zertifizieren lassen wollen, die Token-Eigenschaft direkt anhand dieses Einordnungsrahmens beurteilen, um sicherzustellen, dass die Positionen beider Institutionen kohärent und abgestimmt sind.