Gate News-Nachricht, 22. April — Chinas Economic Daily hat einen Artikel veröffentlicht, der die Notwendigkeit hervorhebt, den Handel mit Token zu regulieren und illegale Aktivitäten zu bekämpfen. Der Bericht warnt, dass Token Risiken ausgesetzt sind, darunter Identitätsdiebstahl durch Datenlecks, die Fälschung von Berechtigungen und nicht autorisierte Provisionsmodelle durch bösartige Akteure.
Der Artikel identifiziert aufkommende Verbrauchertäuschungen, die sich an Token-Nutzer richten, wie etwa „vergünstigte Token-Pakete“ und „Token-Agent“-Modelle. Er fordert, politische Rahmenwerke und Standards zu stärken, um Preismonopole, irreführende Werbung und illegale Finanzaktivitäten im Token-Markt zu bekämpfen.
Zu den wichtigsten regulatorischen Prioritäten gehören, gegen das Horten und die Spekulation mit Token vorzugehen, den illegalen außerbörslichen Handel zu unterbinden und Token zurück in ihre Kernfunktionen zu führen: Technologiedienstleistungen, Wertausgleich und die Übertragung von Rechten.
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Gate News- Nachricht, 22. April – Die südkoreanische Zentralbank ist in eine neue Geldpolitik-Phase eingetreten: Der neu ernannte Gouverneur Shin Hyun-song stellt Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) an die Spitze des Finanzsystems des Landes. In seiner Antrittsrede positionierte Shin CBDCs und bankausgegebene Einlagen-Token als Grundlage für künftige Zahlungsinnovationen und signalisierte damit einen strategischen Wandel hin zu staatlich gestütztem digitalem Geld.
Die Bank of Korea hielt den Leitzins bei 2,50% und verzeichnete damit das siebte aufeinanderfolgende Treffen auf diesem Niveau. Die Entscheidung spiegelt eine vorsichtige Geldpolitik wider angesichts geopolitischer Risiken im Nahen Osten, Unsicherheiten bei der Inflation und eines verlangsamten Wirtschaftswachstums. Shin betonte einen maßvollen Ansatz in der Politik und verwies auf zunehmend verschwimmende Verläufe für Inflation und Wachstum, die wirtschaftliche Prognosen nahezu unmöglich machen. Die Zentralbank plant, die geldpolitischen Instrumente zu überprüfen, um eine Abkühlung der Wirtschaft zu unterstützen und zugleich die Stabilität des Won zu wahren, und will dabei Marktpreisbewegungen als Frühwarnsystem nutzen, um systemische Veränderungen in einer vernetzten Bankenlandschaft zu erfassen.
Shin signalisierte zudem sein Engagement für internationale Initiativen im Bereich digitaler Währungen, darunter Projekt Agora, um die Rolle des koreanischen Won bei globalen Zahlungen zu stärken, sowie Projekt Hangang, um reale Anwendungen für digitale Abwicklungssysteme zu untersuchen. In seiner jüngsten Rede fehlte jedoch bemerkenswerterweise jede Erwähnung von an den koreanischen Won gekoppelten Stablecoins. Das markiert eine Abkehr von seiner früheren Haltung während seines Nominierungs-Hearing, als er offen für private Stablecoins als Ergänzung zu offiziellen Bank-Token gewesen war. Diese Zurückhaltung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem südkoreanische Gesetzgeber das Digital Asset Basic Act vorantreiben: KRW1 wurde im Februar durch eine Zusammenarbeit zwischen BDACS und Woori Bank zum ersten vollständig regulierten Stablecoin des Landes.
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