Neueste Studie der Harvard Medical School: KI trifft in der Notaufnahme bei Diagnose-Entscheidungen bessere Entscheidungen als menschliche Ärzte

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Die Harvard Medical School hat kürzlich in der Fachzeitschrift „Science“ eine neue Studie veröffentlicht, die die Leistungsfähigkeit großer Sprachmodelle bei der medizinischen Diagnostik untersucht. Die Studie vergleicht mithilfe strenger doppelblinder Tests und klinischer Auswertungen objektiv die Unterschiede zwischen KI-Systemen und menschlichen Ärzten bei der Interpretation von Patientendaten. Die Ergebnisse zeigen, dass das neueste KI-Modell bei der Verarbeitung komplexer klinischer Informationen besonders in Hochdruck- und informationsintensiven Umgebungen wie der Notaufnahme deutlich besser abschneidet. Die Forschenden betonen jedoch weiterhin, dass ihre Ergebnisse nicht bedeuten, dass KI-Systeme bereits bereit wären, eigenständig zu praktizieren, und auch nicht, dass Ärztinnen und Ärzte aus dem Diagnoseprozess entfernt werden könnten.

AI bei frühen Entscheidungen in der Notaufnahme vorn

Das Forschungsteam ließ die LLM-Modelle in einer standardisierten Notfallumgebung Patientinnen und Patienten in unterschiedlichen Phasen bewerten – von der frühen Triage bis hin zur späteren Entscheidung über die stationäre Aufnahme. In jeder Phase erhielt das Modell nur die jeweils verfügbare Information – diese stammte direkt aus realen elektronischen Patientenakten – und wurde gebeten, mögliche Diagnoseergebnisse zu generieren sowie Empfehlungen für die nächsten Behandlungsschritte abzugeben. In den frühen Entscheidungspunkten realer Notaufnahmefälle lag das Modell bei der diagnostischen Genauigkeit auf dem Niveau der behandelnden Ärztinnen und Ärzte oder sogar darüber – ein Resultat, das selbst die Forschenden überraschte.

Die Studie betont: KI kann nicht eigenständig ärztlich behandeln, die Rolle der Ärztinnen und Ärzte bleibt wichtig

Die Forschenden stellen jedoch klar, dass ihre Ergebnisse nicht bedeuten, dass künstliche Intelligenz bereits bereit ist, eigenständig zu praktizieren, und auch nicht, dass Ärztinnen und Ärzte aus dem Diagnoseprozess entfernt werden könnten.

Der Bericht hebt außerdem hervor, dass die schnelle Entwicklung von KI für Wissenschaft und Praxis der klinischen Medizin weiterhin von großer Bedeutung ist. Auch wenn der Einsatz von KI in der klinischen Entscheidungsunterstützung manchmal als Maßnahme mit hohem Risiko betrachtet wird, könnte eine breitere Nutzung dieser Tools helfen, Diagnosefehler, Verzögerungen und die durch Schwierigkeiten beim Zugang zur medizinischen Versorgung entstehenden personellen und wirtschaftlichen Kosten zu senken.

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