Gate News Nachricht, am 12. April verfolgt Robinhood in seinem Geschäft mit Vorhersagemärkten eine vorsichtige Strategie. Sein britischer Geschäftsführer Jordan Sinclair sagte, dass Robinhood bestimmte Vorhersagemarkt-Kontrakte ausdrücklich ausgeschlossen habe, insbesondere Produkte der Kategorie „Referenz auf den Markt“, aufgrund eines hohen Maßes an Aufmerksamkeit für Marktmissbrauch und Insiderhandel. Solche Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf bestimmte Wörter zu wetten, die in einer bestimmten Rede oder Präsentation verwendet werden sollen; Robinhood ist der Ansicht, dass diese Produkte ein höheres Risiko für Manipulation mit sich bringen und nicht im Interesse der Kunden liegen. Sinclair betonte, dass Robinhood im Gegensatz zu einigen Plattformen, die nicht reguliert sind oder nicht konforme Kontrakte anbieten, nur geeignete, regulierte Ereigniskontrakte auswähle.
Mehrere jüngste Vorfälle haben die Branchenbedenken hinsichtlich Insiderhandel in Vorhersagemärkten verschärft. Beispielsweise seien vor einem Vorhersagemarkt-Portal, das es vor dem Angriff der USA auf den Iran gab, ungewöhnlich präzise und große Wetten aufgetaucht; außerdem wurde in Israel eine Person angeklagt, weil sie mithilfe vertraulicher Informationen auf einer Plattform Wetten auf militärische Handlungen platziert haben soll. Um solche Risiken zu vermeiden, hat sich Robinhood dafür entschieden, mit einem bestimmten Vorhersagemarkt-Portal zusammenzuarbeiten, das in den USA reguliert ist. Auf Robinhood müssen Nutzer eine Identitätsprüfung abschließen, um regelkonforme Wetten auf Ereignisergebnisse wie Sport, Wahlen und Finanzen abzugeben; einige konkurrierende Plattformen ermöglichen hingegen anonyme Transaktionen über Krypto-Wallets, wobei die regulatorischen Standards deutlich voneinander abweichen.